die nächsten Veranstaltungen:

Sa. 26.05.2018 • 20:00 Uhr
hebebühne Hannover
Heidenspaß
DetailsKarten kaufen


Fr. 01.06.2018 • 20:00 Uhr
Theater Flunderboll
Ein ganz gewöhnlicher Jude
DetailsKarten kaufen



facebool Twitter gplus Kulturkurier

Theater Flunderboll

Ein ganz gewöhnlicher Jude

Schauspiel von Charles Lewinsky

Ein ganz gewöhnlicher Jude

Emanuel Goldfarb ist Journalist. Goldfarb lebt in Deutschland. Goldfarb ist Jude. Eine Einladung, vor einer Schulklasse über das Judentum zu sprechen, wird für ihn zum Anlass, eine Bilanz seines Lebens zu ziehen. Seine Ehe mit einer Katholikin - gescheitert. Weil er, obwohl Atheist, möchte dass der gemeinsame Sohn beschnitten wird. Einer der vielen Widersprüche, mit denen er nicht klarkommt. Sein Leben schwankt zwischen Anpassung und trotziger Betonung der jüdischen Tradition, eine fortwährende Suche nach dem eigenen Selbstverständnis und dem Selbstverständnis einer nachgeborenen Generation von entwurzelten, vertriebenen und getöteten Juden, für die Deutschland, trotz allem was passiert ist, wieder eine Heimat geworden ist.

Als nach dem Holocaust in Deutschland lebender Jude will Goldfarb nichts weiter als ein ganz gewöhnlicher Mensch, ein ganz gewöhnlicher Jude sein. Doch die Gesellschaft drängt ihn in die Rolle des Außenseiters, weniger durch antisemitische Vorurteile als vielmehr durch demonstrativ bekundete Judenfreundlichkeit.

Homepage: www.flunderboll.de

Charles Lewinsky,
jüdischer Herkunft, ist Autor mehrerer Romane, Theaterstücke und zahlreicher Fernsehproduktionen der verschiedenen Sparten, Sein letzter Roman "Johannistag" wurde mit dem Schillerpreis für Literatur ausgezeichnet.

Charles Lewinsky zeichnet das ebenso einfühlsame wie eindringliche Porträt Mensch des Emanuel Goldfarb, der sich nichts sehnlicher wünscht als ein ganz gewöhnlicher Mensch zu sein, ein ganz gewöhnlicher Jude. Am Endes des Buches steht ein Entwicklungsprozess, der es ihm ermöglicht, die Realität anzunehmen - und sich ihr zu stellen.

Das Theater Flunderboll
existiert seit 1987 und ist das Hausensemble der hinterbuehne. Erste Produktion sollte damals das Stück "Mama hat den besten Shit" von Dario Fo werden, zur Aufführung ist es jedoch nie gekommen, geblieben ist nur das Wort Flunderboll (Seite 12, 1. Zeile, Rotbuch Verlag). So stand am Anfang, und immerhin namensgebend, ein späterer Nobelpreisträger. 2006 baute das Ensemble dann in eigener Regie eine ehemalige Leuchtreklame-Werkstatt zu einem Theater um, die Geburtsstunde der hinterbuehne, die vom Ensemble seitdem als Eigen- und Gastspielbetrieb geführt wird. Flunderboll bringt vor allem Stücke zeitgenössischer Autoren, wie Schimmelpfennig, Paravidino, Syha oder Schmitt, auf die Bühne, immer wieder aber auch Eigenproduktionen bei denen die Lust am Experimentieren mit Textmaterial im Vordergrund steht.

Termine:    

Freitag, 01.06.2018, 20:00 Uhr

Eintritt 12 Euro
ermäßigt 8 Euro

Samstag, 02.06.2018, 20:00 Uhr

Eintritt 12 Euro
ermäßigt 8 Euro

Durch einen Klick auf das Bild können Sie das Pressebild in Druckqualität (300 dpi) offnen bzw. speichern.
(Rechte Maustaste: Ziel speichern unter... / save link as...)