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Sa. 15.09.2018 • 20:00 Uhr
Nora Boeckler
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Sozusagen grundlos vergngt

Alix Dudel Berlin

Sozusagen grundlos vergnügt

Lieder und Lyrik von Mascha Kaléko

Die Diseuse und Schauspielerin Alix Dudel, deren Markenzeichen eine herrlich tiefe und klangvolle Stimme ist, hat sich und ihre Sprech- und Gestaltungskunst in den Dienst einer zeitlosen, volksnahen und empfindsamen Dichterin gestellt: Mascha Kaléko.

Als Kind jüdischer Eltern wurde Mascha Kaléko 1907 in Galizien geboren, im Alter von sieben Jahren emigrierte die Familie nach Deutschland, von 1918 bis 1938 lebte Mascha Kaléko in Berlin. Hier entstanden viele ihrer wunderbar heiter-melancholischen Gedichte. Hier lebte und erlebte sie ihre erste und ihre zweite große Liebe. Die Auswanderung nach Amerika und die damit verbundenen Schwierigkeiten schwingen von nun an immer wieder zwischen und in ihren Zeilen.

Doch ihre faszinierende Fähigkeit zu beobachten und einfache Worte für kompliziert erscheinende Zusammenhänge und Gefühlslagen zu finden bleibt bis zu ihrem Tod 1975 ungebrochen.

Homepage: www.alixdudel.de

Sebastian Albert intoniert die Vertonungen und Miniaturen von Herbert Baumann einfühlsam und zart, seine Improvisationen geben viel Raum und machen fühlbar, was in den Worten schwingt.

Presse:
"Die Wandelbarkeit von Alix Dudels warmer Stimme lässt jeden der fast 40 ausgewählten Texte im genau richtigen Ton erklingen, ihre Liebe, Zärtlichkeit, Ungeduld, Selbstbesinnung und ihre Heiterkeit spüren. Man möchte diese großartige Frau und Dichterin selber gekannt, mit ihr gesprochen, ihre Texte aus ihrem Mund gehört haben. So bleibt ihr Vermächtnis, im vorliegenden Fall kongenial aufbereitet."
Sabine Kaufmann, Musenblätter

Foto: Alix Dudel

   

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